CPS Aktuell

    28.03.2017

    Sitzungsreiche Zeit

    In den vergangenen zwei Wochen trafen sich drei wichtige Gremien im Missionshaus in Neuenbeken. Zuerst tagten 12 Tage lang die Provinzprokuratorinnen und Provinzoberinnen aus Nordamerika/Kanada, Süd-Korea, den Niederlanden, aus Österreich und Deutschland unter der Leitung der Generalprokuratorin in Neuenbeken. Neben dem Austausch über die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Provinzen standen auch langfristige Finanzplanung und Themen rund um die Verwaltung im Zentrum der Besprechungen. Für einige Schwestern aus Amerika und Korea war dies der erste Besuch in Deutschland. An die Prokuratorinnentagung schloss sich das Treffen der europäischen Provinzleitungen aus den Niederlanden, Österreich und Deutschland an. Gemeinsam mit der Generaloberin wurden richtungsweisende Schritte für die gemeinsame Zukunft der Schwestern in Europa getan. Abschließend trafen sich die verantwortlichen Schwestern der Berufungspastoral, um auch in diesem Bereich die Zusammenarbeit zu intensivieren.


    (Foto: Treffen der Provinzprokuratorinnen)

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    02.02.2017

    Professjubiläen

    Mit 11 Jubilarinnen und 120 Gästen feierten wir am 2. Februar das Fest „Maria Lichtmess“, welches gleichzeitig in der Kirche auch als Tag des Gottgeweihten Lebens begangen wird.
    Im Missionshaus herrschte große Festtagsfreude, denn selten ist eine Jubiläumsgruppe so groß, wie sie an diesem Tage war.
    Sr. Judith Schneider feierte ihr 65-jähriges Professjubiläum und folgende Schwestern schauten mit Dank auf 50 Professjahre zurück:

     

    Sr. Rachel Goldschmidt, Sr. Marcus Maria Friedrich, Sr. Maria Paulus Schwarzer
    Sr. Maria Theresa Wenzler, Sr. Birgitta Heckmanns,

    Sr. Annemarie Jung, Sr. Michaela Oettle, Sr. Martino Machowiak
    Sr. Winfriede Ziegler, Sr. Hiltrud Frühholz.


     

    01.02.2017

    Schüler des Brüderkrankenhauses ermöglichen Ausbildung im Kongo

    Die Schülerinnen und Schüler zweier Kurse der Schule für Gesundheitsfachberufe des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn sammelten zugunsten afrikanischer Pflegeschüler 1200 Euro. Stellvertretend für Sr. Notburga Butsch, Leitung der Gesundheitsstation in Boteka, nahm Sr. Waltraud Röhrle, Ordensfrau der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut, dankend den Scheck entgegen. Seit nun mehr als 15 Jahren werden junge Erwachsene im Kongo mit Spenden von den Auszubildenden aus Paderborn finanziell unterstützt und erhalten so die Möglichkeit in Afrika eine Krankenpflegeausbildung zu absolvieren. Sensibilisiert durch den langjährigen Kontakt zu der Gesundheitsstation in Boteka gehen Auszubildende des Brüderkrankenhauses jedes Jahr in der Adventszeit mit kreativen Ideen ans Werk. Mit dem Erlös zahlreicher Aktionen möchten sie Gleichaltrigen, die in einem Land leben, welches von Unsicherheit, Armut und Gewalt geprägt ist, eine Chance auf Zukunft bieten.



    Foto: Stefanie Wrenger
    Von links nach rechts:
    Schulleiter Matthias Hansjürgens ,Kursleitung Justine Neblik ,Sr. Waltraud Röhrle, Schülervertreter der Kurse 2015 B Annika Bernhardi-Grisson und Alexei Martens sowie des Kurses 2016 A Friederike Rossi und Chantal Samba, Kursleitung Petra Reinen


     

    21.01.2017

    Grundsteinlegung in Dänemark

    Der 19. Januar 2017 wird mit Sicherheit in die Chronik der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Dänemark eingehen. An diesem Tag wurde der Grundstein für ihr neues Kloster gesegnet und eingesetzt. Bischof Czeslaw Kozon und Generalvikar Niels Engelbrecht standen der Zeremonie vor. Den Grundstein hatten die Schwestern von ihrem jetzigen Wohnort, dem Kloster Nordvanggaard mitgenommen, wo sie seit 1959 wohnen.
    Damals hatten ihre Mitschwestern einen alten Gutshof gekauft und dort ein Kloster, ein Altenheim und ein Kirchenzentrum für die katholische Gemeinde eingerichtet. Als die Kommune beschloss, ein neues Altenheim zu bauen und damit die Haupteinnahmequelle für die Ordensgemeinschaft wegfiel, die Schwestern zudem älter und weniger wurden und Instandhaltung des großen Hauses und des 9000 qm großen Grundstücks für die restlichen drei Schwestern nicht mehr zu managen war, beschloss man sich schweren Herzens, den Nordvanggaard zu verkaufen.
    Zwei Jahre hat es gedauert, bis ein Käufer gefunden war. Und ausgerechnet die vielen Flüchtlinge, die auch nach Dänemark kamen, halfen dabei. Denn eigentlich hatte die Kommune bereits zweimal die Anfrage nach einem Kauf des Hauses abgelehnt. Doch jetzt wurden Unterkünfte gesucht – und der Nordvanggaard war wie geschaffen für die Unterbringung. Inzwischen wohnen dort 60 Flüchtlinge aus vielen verschiedenen Ländern, Syrien, Iran, Somalia, Burundi, Irak und Eritrea. Und mittendrin die drei Ordensschwestern.
    Eigentlich könnten sie sich auch vorstellen, hier wohnen zu bleiben, doch die Kommune braucht dringend den Platz. Die Suche nach einem neuen Haus gestaltete sich zudem schwierig, denn die Wohnweise der Dänen mit großen Ess- und Aufenthaltsräumen und verwinkelten Schlafzimmern ohne direkten Zugang hätte jeweils zu einem kostspieligen Umbau geführt. So entschlossen sich die Schwestern, selbst zu bauen. Ein spannendes und auch gewagtes Unternehmen in einer Zeit, in der die Ordensberufe in Europa zurückgehen. Und doch: „Es ist so wichtig, dass wir Schwestern hier in Dänemark sind. Das wird uns immer wieder gesagt. Gerade in der Diaspora im Norden – in Dänemark gibt es nur 0,8% Katholiken - werden geistliche Zentren gebraucht“, sagt Sr. Anna Mirijam.
    Die ersten Erfahrungen waren dann auch aufregend. „Ich kann mich noch gut erinnern, als wir alle drei bei der Baufirma auftauchten – im Ordenskleid – und am Empfang standen und sagten: Wir möchten gerne ein Kloster bauchen. – Architekten und Ingenieure schauten etwas verwundert, vielleicht sogar etwas zweifelnd. Die ersten Fragen der Nachbarn waren: Baut ihr dann auch einen Glockenturm und läutet frühmorgens?“ – und die Handwerker fragten ganz irritiert, ob wir ihnen mal erklären könnten, was eine Sakristei eigentlich sei. Sie hatten sich darunter einen künstlichen Wasserfall vorgestellt…. Einen Glockenturm wird es im neuen Klosterbau nicht geben, aber das Gebet wird weiterhin einen wichtigen Raum einnehmen. „Ein Kloster ist ein Ort, an dem gebetet wird, ein Ort, an dem die Sorgen und Nöte der Menschen, ihre Freude, ihre Tränen und ihre Zweifel von uns zu Gott getragen werden. Ein Kloster ist auch ein Ort, an dem Menschen Gott suchen und ihm begegnen können.“ Deshalb wird es dort in Zukunft ein Gesprächszimmer, eine für alle offene Kapelle und zwei Gästezimmer geben. „Wir bekommen immer wieder Anfragen von Leuten, die für ein Wochenende oder ein paar Tage in die Stille gehen wollen, an unserem Gebet teilnehmen wollen, den Klosterrhythmus miterleben möchten.“ Da das neue Kloster zwischen zwei katholischen Gemeinden liegt, die ca. 30 km auseinanderliegen, soll hier auch ein kleines geistliches Zentrum entstehen. Angebote wie Bibelgruppen, eucharistische Anbetung, Rosenkranzgebet u.ä. sind angedacht.
    Auch der Bischof war sichtlich erfreut, eine Grundsteinlegung für ein neues Kloster vornehmen zu können. „Gerade in einer Zeit, in der Klöster oft geschlossen oder aufgelöst werden, ist es eine grosse Freude, den Grundstein für ein neues Kloster legen zu können. Ein Kloster besteht aus lebendigen Steinen und die Missionsschwestern vom Kostbaren Blut sind seit vielen Jahren durch ihre Tätigkeiten in der Pastoral und Administration eng mit unserem Bistum verbunden. Möge Gott diese Gemeinschaft, dieses Haus und alle Menschen, die hier ein uns ausgehen werden, segnen.“

    Text und Fotos: Sr. Anna Mirijam Kaschner cps


     

    09.01.2017

    Provinzkapitel

    Vom 5.-9. Januar fand im Missionshaus in Neuenbeken das Provinzkapitel der deutschen Provinz der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut statt. Mehr als 20 Delegatinnen trafen sich, um die vergangenen Jahre zu reflektieren und die Zukunft der Gemeinschaft zu planen.