CPS Aktuell

    12.11.2017

    Marmelade und treue Messdiener

    Als ausgesprochen treue Messdiener erweisen sich die Mädchen und Jungen der St. Marien Gemeinde in Neuenbeken. Über einige Jahre schon spenden sie den Erlös der „Marmeladen-Koch-und-Verkauf-Aktion“, die sie alljährlich zum Erntedankfest auf die Beine stellen.
    Mit dem Erlös von €260,-, der durch den Verkauf der Marmelade eingegangen ist, unterstützen die Messdiener in diesem Jahr, wie auch schon 2015, die Arbeit unserer Mitschwestern im Sudan. Dort hält eine kleine Gruppe Schwestern den kriegsleidenden Menschen in den Nuba-Bergen die Treue und ist aktiv in Gemeinde-, Schul- und Gesundheitsarbeit.
    Tessa, Marcel und Jakob kamen heute als Vertreter der Messdiener zusammen mit Pastor Stadermann ins Missionshaus und übergaben die Spende an Sr. Angelika Hellbach (Provinzprokuratorin) und Sr. Angela-Maria (Hausoberin), die zusicherten, das Geld direkt für die notleidenden Menschen im Sudan zur Verfügung zu stellen.
    Danke an alle Mädchen und Jungen, die durch ihren Einsatz die Brücke in den Sudan aufrechterhalten.


    Text: cps; Foto: Sr. Marie Benedicte Schildkamp


     

    09.11.2017

    Martinsumzug erreicht das Missionshaus

    Erstmalig nahm der Laternenumzug zum Fest des Hl. Martin (11. November) seinen Verlauf über den Klosterhof des Missionshauses in Neuenbeken. Nach der Andacht in der Kirche machten sich Eltern und Kinder auf den Weg durch das Dorf. An der Spitze des Zuges Martin auf seinem Pferd, gefolgt von vielen, vielen Kindern mit ihren Laternen und mit der Schützenkapelle, die auf dem Klosterhof das traditionelle Martinslied und „Laterne, Laterne“ anstimmte, welches von Kindern, Erwachsenen und auch den Schwestern textsicher mitgesungen wurde. Ein stimmungsvolles Bild, eine schöne Atmosphäre… Anschließend führte Martin auf dem Pferd den Zug an Richtung Schule.
    Ob der „Umweg“ des Martinszuges über das Kloster der Beginn einer neuen Tradition ist? Wir Schwestern würden das begrüßen{#emotions_dlg.smile}.

    cps


     

    22.10.2017

    30 Jahre Chorgemeinschaft

    22 aktive Sängerinnen zählt die Chorgemeinschaft, die heute ihr 30-jähriges Bestehen feierte. Sr. Maria Paulus Schwarzer gründete den Chor auf Anregung von zwei interessierten Sängerinnen aus dem Dorf. Schnell wuchs der Frauenchor, und noch heute sind einige Sängerinnen der ersten Stunde aktive Mitglieder der Chorgemeinschaft, die sich wöchentlich im Kloster zur Probe trifft. Mittlerweile besteht eine „Fusion“ mit dem Schwesternchor des Klosters und gemeinsam gestalten Chorfrauen und Chorschwestern immer wieder kleine Konzerte und bereichern festliche Gottesdienste mit ihrem Gesang.
    Wenn die Besetzung sich in den 30 Jahren auch immer wieder ein wenig veränderte, die Chorleiterin blieb stets dieselbe. So dankte nicht nur Sr. Maria Paulus „ihrem“ Chor für die Treue und Ausdauer über die letzten 3 Jahrzehnte, auch die Chorfrauen freuten sich mit ihrer Chorleiterin über viele gemeinsame Stunden. Das Jubiläum begann mit einer gesungenen Festmesse im Sonntagsgottesdienst des Klosters und wurde am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und einem gemütlichem Powerpoint- Rückblick auf Chorproben, Auftritte, Veranstaltungen und so manche Fahrten und Feiern in den letzten 30 Jahren fortgesetzt.
    Herzlichen Glückwunsch und: „ad multos annos!“

    cps


     

    06.10.2017

    Klostereinweihung in Dänemark - mit Segen, Weihwasser und Suppe


    Die Einweihung eines neuen Klosters ist eine seltene Begebenheit - ganz besonders in Dänemark, wo die katholische Kirche eine sehr kleine Minderheit darstellt. Am 3. Oktober jedoch konnten die Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Dänemark ihr neugebautes Kloster in Holte – nördlich von Kopenhagen – offiziell einweihen.  
    Dem festlichen Ereignis vorausgegangen war ein langer Entscheidungsprozess, der im Einladungsschreiben wie folgt beschrieben wurde: „Ein langer Weg liegt hinter uns, der mit dem schweren Entschluss begann, unser bisheriges Haus – den Nordvanggaard – zu verkaufen. Nach einer zweijährigen Phase der Suche nach einem Käufer, entschloss sich die Rudersdal Kommune im Mai 2015, unser Kloster samt Grund zu kaufen und ein Zentrum für Flüchtlinge einzurichten. Zugleich begannen wir mit der Suche nach einer neuen Bleibe, die sich jedoch schwierig gestaltete, denn die dänische Bau- und Wohnweise mit großen Wohnzimmern und sehr kleinen, miteinander verbundenen Schlafzimmern, eignet sich nicht unbedingt für eine Ordensgemeinschaft. Daher beschlossen wir zuletzt, selbst zu bauen. Nach einer einjährigen Bauphase sind wir nun in unser neues Kloster eingezogen.“
    Bereits im Januar hatte Bischof Czeslaw Kozon den Grundstein des neuen Klosters gesegnet. Diesen Stein hatten die Schwestern von ihrem ehemaligen Haus in Bistup/Birkerød mitgebracht, das seit 1959 die Schwesternkommunität, die katholische Kirchengemeinde und ein Altenheim beherbergte.
    Das insgesamt 400 Quadratmeter grosse Kloster ist mit einer Solaranlage und einem umweltfreundlichen Warmluftsystem ausgestattet und bietet Platz für mindestens 5 Schwestern und hat zudem zwei Gästezimmer. Zu den bereits in Dänemark tätigen Schwestern sollen in Bälde noch zwei neue Mitschwestern stossen. Das neue Kloster liegt zwischen zwei katholischen Kirchengemeinden und eignet sich daher gut als ein geistliches Zentrum, wo Haus und Kapelle für pastorale Angebote wie Glaubenskurse, Gottesdienste, eucharistische Anbetung usw. geöffnet werden sollen.

    Ein Zentrum für geistliches Leben
    In seiner Predigt beglückwünschte Bischof Kozon die Schwestern zu ihrem neuen Kloster mit den Worten: „Wir feiern heute eine seltene, aber frohe Begebenheit in unserem Bistum, die Einweihung eines neuen Klosters. Für euch bedeutet dies ein doppeltes Fest, die Einweihung eurer Kapelle und den neuen Rahmen für euer Kommunitätsleben und zukünftiges Wirken. Die Kapelle soll das Herz dieses Hauses sein und hier, an diesem Ort, sollt ihr die Kraft für euer Apostolat und euer tägliches geistliches Wachstum finden.
    In seiner Predigt unterstützte der Bischof den Bedarf der Stärkung des geistlichen Lebens im Bistum Kopenhagen: „Es wird weiterhin wichtig sein, dass es Orte gibt, die als geistliche Zentren dienen, die die Menschen aufsuchen können. Möge euer neues Kloster ein solches geistliches Zentrum werden, das die Menschen neugierig darauf macht, euch und euer Apostolat kennenzulernen, und möge das Kloster ein Ort sein, von dem viele gute Dinge ausgehen und Menschen neue Kraft gewinnen können.“

    Im Anschluss an die Segnung aller Räume mit Weihwasser luden die Schwestern zu Suppe und gemütlichem Beisammensein. Hier bestand reichlich Gelegenheit, die rund 60 geladenen Gäste aus nah und fern kennenzulernen und zu begrüßen, unter ihnen auch die Provinzoberin der deutschen Provinz der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut – Sr. Maria Georg Loos -  und Sr. Ursel Beyerle, die von 2007-2009 der Kommunität als Oberin vorstand, sowie die ehemalige Oberin der Schwesterngemeinschaft auf Bornholm, die 2015 geschlossen wurde – Sr. Carina Pöppinghaus -  und Sr. Michaela Oettle aus Neuenbeken.

    Text: Sr. Anna Mirijam Kaschner, cps; Fotos: Niels Messerschmidt

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    06.10.2017


     

    02.10.2017

    Schwesterntag der Deutschen Provinz

    Unter der Überschrift des vorangegangenen Generalkapitels „Mach den Raum deines Zeltes weit“ (Jes.54,2)   traf sich am Samstag und Sonntag der größte Teil der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut aus der Deutschen Provinz im Missionshaus in Neuenbeken zu einem Schwesterntag, um über die Themen des vorangegangenen Generalkapitels in Amerika (wir berichteten) zu sprechen, Informationen zu erhalten und sich über die Umsetzung der Beschlüsse und Empfehlungen auszutauschen.
    Neben den wichtigen Informationen zu den Hauptthemen des Kapitels: Nachhaltigkeit, Interkulturalität und Ordensausbildung im weitesten Sinne, war der Schwesterntag auch wieder eine gute Gelegenheit zur informellen Begegnung untereinander.

    cps


     

    13.09.2017

    Generalkapitel beendet

    Nach gut drei Wochen ist das 13. Generalkapitel der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Shillington/USA beendet. Neben der Wahl einer neuen Generalleitung standen Themen, wie Interkulturation, Nachhaltigkeit um unserer Sendung willen, Neustrukturierung einiger Gebiete in unserer Kongregation und Richtlinien zum Umgang mit Medien auf der Agenda des Kapitels. In diesen Tagen reisen nun alle Kapitularinnen in ihre jeweiligen Länder und Provinzen und werden die Ergebnisse mit allen Schwestern teilen und zur Umsetzung führen. Auch dazu braucht es weiterhin das Wirken des Heiligen Geistes {#emotions_dlg.embarassed}.

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    12.09.2017

    + Sr. M. Martinis Haider

    Gestern starb nach langem Krankenlager – dennoch für uns unerwartet - unsere Schwester M. Martinis Haider CPS im Alter von 93 Jahren im Missionshaus.
    Schwester Martinis - geboren am Todestag unseres Stifters am 24. Mai - stammte aus der Steiermark, Österreich. Ende der fünfziger Jahre erlernte sie in Paderborn die Krankenpflege und stand dann 33 Jahre im Dienst an den Kranken, 11 Jahre im ehemaligen Herz-Jesu-Krankenhaus und 22 Jahre im Josefskrankenhaus. Mit ihrer ruhigen, gelassenen Art war sie bei allen beliebt, bei Ärzten, Pflege-Personal und Patienten. 1999 kam sie ins Missionshaus. Möge sie nun ruhen im Frieden.

    Wir feiern den Beerdigungsgottesdienst für sie am Donnerstag, den 14.09. um 14.30 Uhr in der Kirche des Missionshauses. Anschließend geleiten wir sie zum Neuenbekener Friedhof.


     

    06.09.2017

    Krankenpflegeschüler laufen für den Kongo

    Eine sehr lange Tradition verbindet die Krankenpflegeschule des Brüderkrankenhauses in Paderborn (früher in der Trägerschaft der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut) mit unserer Missionsstation in Bamanya/DR Congo. Sr. Notburga Butsch wurde selbst im - damals noch - Josefskrankenhaus zur Krankenschwester ausgebildet und ist nun schon viele Jahre im Kongo tätig. Schon über viele Jahre unterstützen die Krankenpflegeschüler die Ausbildung von Krankenpfleger im Kongo. In diesem Jahr mit einer ganz besonderen Aktion: einem Sponsorenlauf. Dazu wurde auch der WDR eingeladen und hat gestern in der Lokalzeit darüber berichtet und auch unsere Sr. Dr. Magdalena Mikus interviewt, die selbst einige Jahre als Ärztin im Kongo tätig war.

    Hier geht's zum Filmbeitrag vom WDR

    cps


     

    05.09.2017

    Neue Generalleitung komplett

    Heute stellt das 13. Generalkapitel, welches in Shillington , USA, versammelt ist, das neugewählte Leitungsteam der Kongregation der Missionsschwester vom Kostbaren Blut vor:
    Neben der neuen Generaloberin Schwester Monica Mary Ncube CPS (Mitte) – die am Samstag gewählt wurde, wurden folgende Schwestern in das neue Generalleitungsteam der Kongregation gewählt (von links nach rechts):


    Sr. Caroline Mjomba (Ostafrika), Sr. Ursel Beyerle (Mutterhaus, Niederlande), Sr. Monica Mary Ncube (Nordamerikanische Provinz), Sr. Walburga Ballhausen (Generalat), Sr. Marguerite Marie Uy (Generalat).

    Schwester Monika Mary Ncube (Generaloberin)
    Sr. Caroline Mjomba (1. Assistentin und Vertreterin)
    Sr. Walburga Ballhausen (2. Assistentin und Generalsekretärin)
    Sr. Marguerite Marie Uy (3. Assistentin)
    Sr. Ursel Beyerle (4. Assistentin)

    Wir sind unseren Mitschwestern sehr dankbar für ihre Hingabe an unsere Kongregation. Möge Gott ihnen ihre Bereitschaft lohnen, sie begleiten und unterstützen in ihrer wichtigen Aufgabe, die sie im Namen aller Schwestern weltweit übernehmen!


     
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