CPS - Spiritualität

    Unser Name: „Missionsschwestern vom Kostbaren Blut“ ist für uns täglich neu Auftrag und Sendung, die heilbringende und erlösende Liebe Christi zu uns Menschen im Alltag zu leben.

    Als getaufte Christen wissen wir um das Geschenk der Erlösung. Und doch erfahren wir immer wieder das eigene Leben, das der Gesellschaft oder der Welt als verletzt, unheil und erlösungsbedürftig. Die Menschheit sehnt sich nach Heilung und Befreiung, nach Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht.

    Wir möchten mit unserem Leben eine Botschaft der Freude, der Hoffnung und Versöhnung geben, wo immer wir gerufen sind, dem Leben zu dienen.

    Unsere Spiritualität des Kostbaren Blutes möchte uns immer wieder neu ermutigen, als österliche Frauen zu leben. Dies bedeutet für uns,

    • dass wir ein waches Gespür bekommen für die Zeichen der Zeit, besonders für die Situationen, in denen Leben in seiner ganzen Vielfalt bedroht wird;
    • dass wir bereit sind, durch Leid und unterschiedliche Erfahrungen des Todes mitten im Leben hindurchzugehen, und andere in diesen Erfahrungen zu begleiten;
    • dass wir in aller scheinbaren Hoffnungslosigkeit Hoffnung haben dürfen, im Blick auf die Auferstehung und das Leben hier und jetzt, und
    • dass wir aus der Zusage leben und diese bezeugen, dass nichts und niemand uns trennen kann von der bedingungslosen Liebe Gottes, die erfahrbar wird in Christus. 
    • Unseren Auftrag wollen wir verwirklichen als Ordensfrauen, in geschwisterlicher Gemeinschaft, deren Mittelpunkt Christus ist. So sind wir miteinander auf dem Weg des Lebens und des Glaubens
    • in Ehelosigkeit  - um frei zu werden zur Offenheit für Gott und für die Menschen;
    • in Armut - um frei zu werden von persönlichem Besitz, um unsere Kräfte, Talente und Fähigkeiten in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen, offen zu sein für das, was Gott uns schenken will und zu leben in Solidarität mit den Armen der Welt;
    • in Gehorsam - um frei zu werden, Gottes Willen zu erkennen und verfügbar zu sein für Gott und die Menschen.