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„Missionsschule“ von 1926-1971

Am 23. Juni 1971, also vor 50 Jahren, wurde die „Missionsschule“ im Missionshaus Neuenbeken geschlossen. Von 1926 bis 1971 konnten dort Mädchen und junge Frauen zwischen 13 und 20 Jahren aufgenommen werden, deren Absicht es war, später in unsere Gemeinschaft der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut einzutreten. Als Vorbereitung auf einen möglichen späteren Einsatz in englischsprachigen Ländern konnte dort das Oxford-Examen, das sog. „Englische Abitur“ erworben werden, weshalb die gesamte schulische Ausbildung in englischer Sprache erfolgte.

In der Chronik wird ein altes Schreiben aus den Anfangsjahren der Schule zitiert, in dem es heißt: „Die Missionsschule bereitet die Schülerinnen in fünf Jahren auf das Junior- und Seniorexamen vor das in Abhängigkeit von der englischen Universität Oxford schriftlich unter dem Vorsitz eines von England bestätigten Kommissars in Neuenbeken abgelegt wird. … In den folgenden Klassen erstreckt sich der Unterricht auf die vorgeschriebenen Examensfächer: Religion, Deutsch (übrigens als Fremdsprache, da Unterrichts- und Umgangssprache Englisch war), Englisch selbst, Mathematik, Arithmetik, Botanik, Chemie, Geographie, Zeichnen, Turnen, Gesang und Musik. Die oben genannten Examen befähigen die Aspirantinnen zur Ausübung des Lehrerberufes in der Mission und bieten eine weitere Grundlage für höhere Studien, welche nach abgelegter Ordensprofess in einer afrikanischen Universität fortgesetzt werden.“

Von 1926 bis 1940 kamen viele Mädchen und jungen Frauen, um sich in der Missionsschule mit angeschlossenem Internat ausbilden zu lassen. 1940 wurde die Schule geschlossen mit der Begründung: „Der Führer hat kein Interesse an Missionsschulen“, aber sechs Jahre später, nach dem Krieg, wurde die Missionsschule wieder geöffnet, mit Erlaubnis der englischen Behörde.

1971 schloss die Missionsschule ihre Tore. In der Chronik heißt es: „Mit dem diesjährigen Examen der letzten sechs Missionsschülerinnen haben sich die Tore der Missionsschule geschlossen. Seit der Gründung durch Mutter Paula 1926 haben 471 Schülerinnen, darunter auch einige Schwestern anderer Missionskongregationen, die Schule besucht. 247 Schülerinnen sind Missionsschwestern vom kostbaren Blut geworden, davon wurden 190 in die Mission gesandt.“ 

Der 50. Jahrestag der Schließung der Missionsschule weckt in vielen ehemaligen Schülerinnen Erinnerungen, und wir Schwestern fühlen uns vor allem im Gottesdienst, in dem wir der ehemaligen Schülerinnen und Lehrerinnen gedenken, verbunden mit allen, die durch ihre Schulzeit Prägung für ihr Leben erhielten.

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Klostercafé öffnet wieder :-)

Es geht wieder los 🙂! Wir freuen uns, dass wir ab Juni unser Klostercafé wieder öffnen können - im Garten, als auch im Innenbereich (geimpft/genesen/getestet) und sagen: "Herzlich willkommen!"

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+ Sr. Gabriel Kleinelümern

22.04.2021

Im hohen und gesegneten Alter von 100 Jahren ist gestern Abend unsere Mitschwester, Sr. Gabriel Kleinelümern, verstorben.

Über mehrere Jahrzehnte bis zur Auflösung der Haushaltungsschule/Berufsfachschule in den 1980er Jahren hat Sr. Gabriel viele junge Frauen als Lehrerin und Schulleiterin auf deren Lebensweg begleitet.

Bis kurz vor ihrem Tod hielt sie mit vielen ihrer ehemaligen Schülerinnen einen guten und intensiven Kontakt.

Wenn auch Hören und Sehen mehr und mehr eingeschränkt waren, blieb Sr. Gabriel geistig ungewöhnlich wach und nahm mit großem Interesse Anteil am Geschehen unserer Gemeinschaft und darüber hinaus an gesellschaftlichen und religiösen Themen.

Wir wissen Sr. Gabriel mehr als gut vorbereitet auf die Begegnung mit ihrem Schöpfer und sind mit ihr dankbar, dass er nun ihr Beten erhört hat.

Das Requiem feiern wir am Freitag, 30. April um 14.30h in der Klosterkirche des Missionshauses, wozu wir aufgrund der Corona-Bestimmungen leider keine auswärtigen Gäste einladen können.

Die Urnenbeisetzung erfolgt im Anschluss an die Hl. Messe auf dem Neuenbekener Friedhof unter den bekannten Abstandsregelungen.

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Besuch im Missionshaus

15.4.2021: Zu einem Kennenlernen und lebhaft-interessierten Austausch über Kirche und Ordensleben trafen sich im Missionshaus in Neuenbeken die neu eingesetzte Provinzleitung der Europäischen Provinz der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut unter der Leitung der EU-Provinzoberin Sr. Pallotti Findenig und Weihbischof Matthias König, Bischofsvikar für die Institute des geweihten Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens, sowie Frau Dr. Rosel Oehmen-Vieregge, Ordensreferentin der Diözese Paderborn.

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Osterlicht aus dem Kloster

Wie im vergangenen Jahr, durften wir auch in dieser Auferstehungsfeier vom Licht der Osterkerze aus unserer Kirche Flamme und Licht an viele Familien in Neuenbeken weitergeben, die keine Möglichkeit hatten, am Ostergottesdienst teilzunehmen. Dank an die "Lichtverteiler*innen"!!!
Christus ist auferstanden - er ist wahrhaft auferstanden! Frohe und gesegnete Ostern!

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Kontakt zu uns

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Vielen Dank!


Kongregation der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
CPS = Congregatio Pretioso Sanguine

Missionshaus Neuenbeken
Alte Amtsstr. 64
33100 Paderborn

Tel:  05252/9650-0
Fax:  05252/9650-600

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