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Gutes aus der Paramentik

24.6.2021: Eine Delegation der Schützenbruderschaft aus Schloss Neuhaus nahm am 23. Juni 2021 von Frau Andrea Wulf, der Verantwortlichen in der Paramentenwerkstatt im Missionshaus Neuenbeken, die restaurierte Fahnen ihres Vereins in Empfang. Man traf sich vor dem Franz Pfanner Haus im Missionshaus Neuenbeken, in dem die Paramentenwerkstatt ist. Mit vielen Stunden geduldiger Handarbeit durch die Stickerinnen wurde aus alt = neu.
Die Schützen nahmen die „neue“ Fahnen mit Freude entgegen und betonten, wie wichtig es ist, Werte zu erhalten. Frau Wulf gab fachkundig Auskunft zu Arbeitsstunden, Material und Pflege der Fahnen. Ein Dank ging an unsere Stickerinnen für die gute Arbeit, aber auch an Herrn Daniel Sieveke MdL, der ebenfalls anwesend war, für den „Heimatscheck“. Mit dem Heimatscheck werden Vereine finanziell unterstützt, wenn sie einem Handwerksbetrieb einen Auftrag erteilen. Sr. Angelika Hellbach bedankte sich im Namen der Missionsschwestern sowohl bei den Schützen, als auch bei Herrn Sieveke, denn durch die Heimatschecks können Arbeitsplätze erhalten bleiben und kleine Handwerksbetriebe besser durch die Corona Pandemie kommen.

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„Missionsschule“ von 1926-1971

Am 23. Juni 1971, also vor 50 Jahren, wurde die „Missionsschule“ im Missionshaus Neuenbeken geschlossen. Von 1926 bis 1971 konnten dort Mädchen und junge Frauen zwischen 13 und 20 Jahren aufgenommen werden, deren Absicht es war, später in unsere Gemeinschaft der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut einzutreten. Als Vorbereitung auf einen möglichen späteren Einsatz in englischsprachigen Ländern konnte dort das Oxford-Examen, das sog. „Englische Abitur“ erworben werden, weshalb die gesamte schulische Ausbildung in englischer Sprache erfolgte.

In der Chronik wird ein altes Schreiben aus den Anfangsjahren der Schule zitiert, in dem es heißt: „Die Missionsschule bereitet die Schülerinnen in fünf Jahren auf das Junior- und Seniorexamen vor das in Abhängigkeit von der englischen Universität Oxford schriftlich unter dem Vorsitz eines von England bestätigten Kommissars in Neuenbeken abgelegt wird. … In den folgenden Klassen erstreckt sich der Unterricht auf die vorgeschriebenen Examensfächer: Religion, Deutsch (übrigens als Fremdsprache, da Unterrichts- und Umgangssprache Englisch war), Englisch selbst, Mathematik, Arithmetik, Botanik, Chemie, Geographie, Zeichnen, Turnen, Gesang und Musik. Die oben genannten Examen befähigen die Aspirantinnen zur Ausübung des Lehrerberufes in der Mission und bieten eine weitere Grundlage für höhere Studien, welche nach abgelegter Ordensprofess in einer afrikanischen Universität fortgesetzt werden.“

Von 1926 bis 1940 kamen viele Mädchen und jungen Frauen, um sich in der Missionsschule mit angeschlossenem Internat ausbilden zu lassen. 1940 wurde die Schule geschlossen mit der Begründung: „Der Führer hat kein Interesse an Missionsschulen“, aber sechs Jahre später, nach dem Krieg, wurde die Missionsschule wieder geöffnet, mit Erlaubnis der englischen Behörde.

1971 schloss die Missionsschule ihre Tore. In der Chronik heißt es: „Mit dem diesjährigen Examen der letzten sechs Missionsschülerinnen haben sich die Tore der Missionsschule geschlossen. Seit der Gründung durch Mutter Paula 1926 haben 471 Schülerinnen, darunter auch einige Schwestern anderer Missionskongregationen, die Schule besucht. 247 Schülerinnen sind Missionsschwestern vom kostbaren Blut geworden, davon wurden 190 in die Mission gesandt.“ 

Der 50. Jahrestag der Schließung der Missionsschule weckt in vielen ehemaligen Schülerinnen Erinnerungen, und wir Schwestern fühlen uns vor allem im Gottesdienst, in dem wir der ehemaligen Schülerinnen und Lehrerinnen gedenken, verbunden mit allen, die durch ihre Schulzeit Prägung für ihr Leben erhielten.

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Klostercafé öffnet wieder :-)

Es geht wieder los 🙂! Wir freuen uns, dass wir ab Juni unser Klostercafé wieder öffnen können - im Garten, als auch im Innenbereich (geimpft/genesen/getestet) und sagen: "Herzlich willkommen!"

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Wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen möchten, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an info(at)missionshausneuenbeken.de
oder rufen Sie uns an unter 05252 9650-0

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Kongregation der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
CPS = Congregatio Pretioso Sanguine

Missionshaus Neuenbeken
Alte Amtsstr. 64
33100 Paderborn

Tel:  05252/9650-0
Fax:  05252/9650-600

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